Du IX

Dein Lachen so bezaubernd ist,
dass man es gar nie vergisst,
und Dein Wesen – freundlich, nett,
die Gesamtheit – lieb, adrett.

Ach, was könnt´ ich glücklich sein,
könnt´ ich sagen, Du wärst mein,
Nimmermehr, das wünsch ich mir,
will ich Dich im Herz verlier´n!

Du VII

Lächelnd stehst Du mir gegenüber,
aber ich trau mich kaum, Dich anzusprechen.

Eigentlich sollte mir dein Lächeln Mut machen,
aber ich rede mir ein, daß es nicht für mich mich bestimmt ist.

Vielleicht ist das ein Fehler, aber ich könnte nicht mit einer Enttäuschung leben.
Der fehlende Mut ist wohl das, was mir gleichsam das Genick brechen wird!

Du VI

Wenn die Sonne untergeht,
und der letzte Wind verweht,
wenn die Stille mich umgibt,
und nach Ruhe es mich zieht,
wenn es Dunkel wird zur Nacht,
und der Tag ist nun vollbracht,
denke ich so gern an Dich,
und verliere in Gedanken mich

Du V

Wenn die Sonne untergeht,
und der letzte Wind verweht,
wenn die Stille mich umgibt,
und nach Ruhe es mich zieht,
wenn es Dunkel wird zur Nacht,
und der Tag ist nun vollbracht,
denke ich so gern an Dich,
doch leider intressiert´s dich nicht!

Du III

Was wäre diese Welt schon wert,
wenn man keine Frau begehrt.
Dich in meinem Arm zu wissen,
möcht´ ich nimmer mehr vermissen!

Die Schönheit, die ich dann erblicke,
ich in Leidenschaft ersticke,
ist gewiß der Mühe wert,
da uns gutes wiederfährt!

Du XXXI

Ein sanfter Nebel setzt sich nieder,
bedeckt die schmerzbetagten Glieder,
verdrängen viele Trauerstunden,
in denen einsam ich dreht Runden.

Vernebeln Einsamkeitsgedanken,
öffnen mir verschloss´ne Schranken,
öffnen Wege meines Herzens,
die verschlossen wegen Schmerzen.

Du, ja Du hast es geschafft,
das ich wieder Mut gefasst,
mein Herz nun wieder fröhlich lacht,
und hohe Jubelsprünge macht.