Abendruh

Abendruh, dein Schweigen bringt
Ruhe mir, dein Lied erklingt,
Sanft dein Antlitz zu uns dringt
die Nachtigall ein Nachtlied singt.

Oh holde Nacht, dir ganz ergeben,
gibst uns Kraft für unser Leben,
schenkst mit deiner stillen Pracht,
uns nun eine gute Nacht.

Himmelskörper

Sonne, Mond und Sterne,
betrachte ich so gerne,
warm und sanft erstrahlet,
am Firmament ihr prahlet.

Du gibst uns Licht und Wärme,
schenkst uns deine Stärke,
befreist uns aus dem Dunkeln,
aus schwarzen bösen Stunden.

Du bist uns der Mittelpunkt,
in so mancher düst´ren Stund,
erhellst das Dunkel in der Nacht,
mit deiner wunderschönen Pracht.

Und ihr leuchtet gar so fein,
weit entfernt, seid ihr sehr klein,
trotzdem kann man Euch gut sehen,
und könnt uns damit Hoffnung geben.

An die Nacht

Ich schau dich an, Du schöne Nacht,
mit deiner wunderschönen Pracht,
wie klar und rein Du über uns,
dein Antlitz zeigst, vollkomm´ner Kunst.

In die tiefe Dunkelheit,
erhabener Unendlichkeit,
kann all das, was wir auf Erden,
nur unbedeutend, kleiner werden.

Doch für uns, die wir hier leben,
kann es gar nichts schön´res geben,
als die Ruhe, die Du bringst,
wenn Du dein schönes Nachtlied singst.