Du XXIX

Ich erhebe mein Glas
bei Gedanken an Dich,
und schaue dich an,
auch wenn Du es nicht siehst.

Ich schließ´ meine Augen
wenn Du zu mir sprichst,
und fühl mich geborgen
wenn Du bei mir bist.

Gedanken wie diese
unerreichbar  – so fern,
doch träum ich von diesen
Gefühlen so gern.

Ich möcht´ mit Dir reden,
doch trau´ ich mich nicht,
habe Angst vor der Antwort,
mein Herz dann zerbricht.

Du XXX – Dein Lächeln

Dein Lächeln ist wie Sonnenschein,
es strahlt und wärmt ganz sacht,
wie der Mond, so klar und rein,
bei sternenklarer Nacht.

Es ist, als schaute man auf Blüten,
auf einem bunten, schönen Feld,
es ist, als könnte es behüten,
vor Last und Trauer dieser Welt.

Dein Lächeln ist ein Lebensbaum,
inmitten eines Waldes,
ein Anblick, wie ein schöner Traum,
verlier´ es nie – behalt es!