Hitze

An Tagen, wen die Sonne brennt
und mit uns kein Erbarmen kennt,
von Wolken keine Spur zu sehen,
nicht ein leichter Wind zu spüren,
der Schweiß uns im Gesichte steht,
an allem uns die Lust vergeht.

Regen

Graue Wolken überall,
nicht einmal ein Sonnenstahl,
Regen prasselt ständig nieder,
Nebelschwaden immer wieder.

Ständig trübt das Wetter mir,
die Lust am Leben vor der Tür,
zu liegen an dem Badesee,
in dem grünen frischen Klee.

So hat man für den Wettergott,
nur noch Klagen – tiefen Spott,
wir fleh´n dich an und knien nieder:
Wann kommt der Sommer endlich wieder.

Unsere Klassensprecherin

Unsr´re grosse harte Schwester,
Ja, ich rede hier von Esther,
Führte uns in fremde Lande,
zog die Truppe an dem Bande,
von Mannheim bis nach Ludwigshafen,
manch einer würde jetzt gern schlafen,
doch sei zuvor ein Wort erlaubt,
Moment, ich trink erst was, sonst staubt´s,
Also Edith, Dir sei Dank,
für deine Müh, die uns bewusst,
die uns den Machmittag versüsst,
drum stossen wir nun endlich an
und denken jetzt nur noch daran,
wenn wir dies vorbereitet hätten,
manch einer daran könnt´ verrecken,
doch weiss auch schon der kleinste Wicht,
Unkraut stets vergehet nicht.

Singen

Wo Männerstimmen sanft erklingen,
von Liebe und von Freude singen,
auch von Trauer und von Leid,
ist die Sehnsucht auch nicht weit.

Musik, die unsere Ohren streichelt,
und der ganzen Seele schmeichelt,
die uns entführt aus dieser Welt,
und die Freude in uns hält.

Was?!

Wieder einmal ist´s soweit,
endlich wird es wieder Zeit,
ach was hab´ich drauf gewartet,
ob ihr es wohl schon erratet?

Woher solltet ihr es wissen,
tut ihr es denn auch vermissen,
habt schon lange überlegt,
was euch so den Kopf verdreht?

Von Neugier seid ihr nun befallen,
was tut dem Dichter so gefallen,
doch wird er es euch hier nicht sagen,
ihr braucht ihn auch dazu nicht fragen.

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit,
die Zeit der Freuden,
Heiterkeit
und Glockenläuten.
Zeit des Friedens,
Zweisamkeit,
zum nächten Lieben
ist man bereit.
Freude fülle Euer Herz,
Friede kehre in euch ein,
verdrängen mög´ es manchen Schmerz,
so wünsch´ ich mir, mög´s bei Euch sein.

Rauchen

Wie hart ist doch des Rauchers Welt,
wie schlimm ist es um ihn bestellt,
will er zünden eine Flamme,
kommt sie nicht, so wird ihm bange,
ständig auf den Schalter drückt,
wird dabei auch gar verrückt,
immer, immer, immer wieder,
im Finger schmerzen schon die Glieder,
und nach ca. 10 Minuten,
schweren Kampfes mit den Lunten,
ist die Zeit des Horrors rum,
dreht Regler dann auf Maximum…

Kleine Dinge

Es gibt Menschen, hier auf dieser Erde,
für die sind auch die kleinen Werke,
was besond´res, etwas Gutes,
einfach etwas wunderschönes.

Erfreu´n sich an kleinen Dingen,
wenn Vögel in den Wäldern singen,
der Wind sich dreht, die Wolken ziehen,
wenn Blumen bunt auf Wiesen blühen.

Ja, wie herrlich ist die Welt,
liegt man mal in einem Zelt,
Freiheit, kleine Abenteuer,
Sprünge über eine Mauer.

Spritzpistolen, Kinderlachen
all die wunderbaren Sachen,
ja, das Leben ist schon schön,
wenn man´s eben so kann seh´n.

Lament for Gandalf

Tränen entrinnen meinem Gesicht,
denn Gandalf fiel grad in den Schatten,
tiefe Trauer aus mir bricht,
obwohl ich´s wusste, konnt´s erahnen.

Gemeinsam trauer ich mit Frodo,
Aragorn und Legolas,
die Augen senke ich zum Boden,
der Schmerz sitzt tief in meinem Herz