vergebens

Schreie endlos, untergehend,
vom Wind verweht, ins Leere treibt,
das Ziel, dass sie sonst angestrebet,
haben sie dann nie erreicht.

Klagend, einsam und verlassen,
stehe ich auf diesem Berg,
Worte meinen Hals verlassen,
doch hat es keinen Zweck.

Sucht´ ich nicht den höchsten Punkt,
damit mein Schrei erhallet,
und dass jemand meine Kund,
erhöret und begreifet.

Dunkelheit durchbricht den Berg,
der Abendsonne Anblick,
bleibt auch heute mir verwehrt,
so suche ich den Abstieg.

Autor: Timo Schneider

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