Der Wind

Die Sonne hoch am Himmel steht,
ein leiser Wind hier um dich weht,
weht um dein Haar, in dein Gesicht,
hörst Worte, die er zu dir spricht.

Er spricht zu dir: „Sei ausgeruht!“,
entferne aus Dir alle Wut,
genieß´ die Ruhe, diese Zeit,
die ich nun leg für dich bereit.

Dann fragt er dich: „Kannst Du mich spüren?
Kann ich dich aus der Last entführen,
so nehme meine Hand sogleich,
ich bring´ dich in ein ruhiges Reich!“

Und kaum, nachdem die Hand gestreckt,
wird Glücksgefühl in dir geweckt,
in die Luft er dich entführt,
die Erde langsam kleiner wird.

Und schon geht es wieder runter,
unter dir wird´s immer bunter,
ein Blumenmeer aus vielen Farben,
dorthin hat er dich getragen.

Inmitten dieser Farbenpracht,
wo dich gelegt hat er ganz sacht,
auf eine Insel grünen Grases,
sanft und weich, Ja! Er versprach es.

Hier nun sollst Du lange ruh´n,
sollst auch gar nichts an´dres tun,
sollst dich deinen Träum´n ergeben,
solang´ Du willst, sollst Du hier leben.

Autor: Timo Schneider

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