Nebel

Aus des Waldes tiefem Grund,
der Nebel dicht und langsam steigt,
das Grün verschwindet, nichts mehr bunt,
der Wald mir nun sein Leben zeigt.

Einst noch voll des Lebens Freude,
Blütenpracht und Waldesruh,
so verbirgst du mir nun heute,
deine Kraft und Anmut nun.

Sinne mir vernebelt sind,
nichts kann ich erblicken,
fühl´ mich wie ein kleines Kind,
der Dunst wird mich ersticken.

Komm herbei, Du Windeskraft,
vertreibe hier den Nebel,
Du mich hier nicht niederraffst,
zu stark häng ich am Leben.

Autor: Timo Schneider

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