Du Welt

Du Welt, entziehst dich meinem Willen,
nimmst mir nun, was ich vermisst,
hatte es schon fest in Händen,
aus denen du es mir entziehst.

Konnt freudig blicken auf die Zeit,
konnt leben, frei, so wie´s gewollt,
fühlte mich von Last befreit,
nun meine Art Tribute zollt.

Ich bin doch auch nur was ich bin,
ein Mensch, der gerne gibt und nimmt,
was and´res lag mir nie im Sinn,
davon war stets mein Sein bestimmt.

Doch was nutzt es nun zu klagen,
was versprech´ ich mir davon,
kann mich heut´ wohl nicht ertragen,
doch wer kann das wirklich schon.

Hinweg ihr Geister meines Seins,
hinweg, was hab ich Euch getan,
fühlt´ mich niemals so allein
inmitten meiner Lebensbahn.

Autor: Timo Schneider

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