Der Traum

Wenn am Morgen Sonnenlicht,
das Dunkel jener Nacht durchbricht,
Du an meiner Seite liegst,
und dich in meinen Armen wiegst,
wenn Erde sich mit Tau befeuchtet,
die Himmelsröte hell erleuchtet,
sich uns´re Blicke kreuzen,
durchläuft mich kurz ein leichtes seufzen!
Wo Du zu später Stunde,
küsstest mich auf meinen Munde
meinen Körper Du berührst,
mein Herze aus der Unschuld führst,
da, … und nur da allein
will ich alsbald wieder sein!
Doch wenn zwei Herzen ständig beben,
versuchen diesen Tag zu leben,
und nimmer kommt der Augenblick,
die Herzen balde sind erstickt!
Doch gib die Hoffnung niemals auf,
die Zeit nimmt ihren eignen Lauf,
und wenn der Morgen nun beginnt,
die Last von deiner Seele nimmt,
der Augenblick für immer währt,
wenn Dir Einlass nun gewährt.
Und schließt Du dabei deine Augen,
wiege ich mich ins Vertrauen!
Denn was kann es schön´res geben,
als den Augenblick zu leben!

Autor: Timo Schneider

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