Abendnebel

Nebenschwaden ziehen langsam
durch die Wälder, über Seen,
bedecken Gräser, Zweige, Blätter,
wenn sie durch die Lande zieh´n.

Anmut, schweigend, stille Lande,
zugedeckt vom weißen Rauch,
schleichend, niemanden erweckend,
durchzieht er Täler auch.

Wärmend, wie ein Pelz im Winter,
legt er sich auf diese Welt,
möge Frieden in dich kehren,
und vertreiben, was dich quält.

Autor: Timo Schneider

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