Abendklänge

Abendfüllende Gesänge,
wahrlich schöne Abendklänge,
in der Ruhe einer Nacht,
nehm´ ich Freude auf, und Kraft.

Schnee fällt nieder auf die Erde,
kaum dass´s wahrgenommen werde,
Waldesrauschen in der Ferne,
ach, wie höre ich´s so gerne.

Höret, wie die Nacht erklingt,
wie herrlich, schön, sie zu uns singt,
möget ihr in Frieden schlafen,
ich glaub´, das ist´s, was ich wollt sagen.

Zur Nacht

Hoch am Himmel Sterne stehen,
kühle Winde um uns wehen,
klarer Himmel, kühle Nacht,
und der Tag ist nun vollbracht.

Sanft und müde gleiten wir
ins Tal der Träume , wegen dir,
ich danke dir, du schöne Nacht,
dass du leise bist und sacht.

Idylle 7

Ein Blumenmeer aus vielen Farben,
bunt und herrlich zu mir spricht,
eingedeckt in Nebenschwaden,
bei morgendlichem Sonnenlicht.

Erwachend aus so schönen Träumen,
vernebelt noch Gedanken,
Vögel singen in den Bäumen,
nehmen mich gefangen.

Liebeserklärung

Schneebedeckte Tannenzweige,
vom Mondeslicht ins blau gefärbt,
Eiskristalle sich ernährend
von dem reflektierten Licht.

Schimmernd suchen sie den Weg,
weit hinaus, bis hin zu mir,
und mit Tränen in den Augen,
spür ich Freude, Zuversicht.

Ich schaue auf, schau hin zu dir,
seh´ deine Augen schimmern,
und unter diesem zarten Schein
seh´ich ein Lächeln im Gesicht.

Umgeben von dem Mondeslicht,
von blau bedeckten Feldern,
inmitten diesem Lichterglanz,
sag ich dir, ich liebe dich.

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit,
die Zeit der Freuden,
Heiterkeit
und Glockenläuten.
Zeit des Friedens,
Zweisamkeit,
zum nächten Lieben
ist man bereit.
Freude fülle Euer Herz,
Friede kehre in euch ein,
verdrängen mög´ es manchen Schmerz,
so wünsch´ ich mir, mög´s bei Euch sein.

Schlafe

Ruhe sanft, schließ Deine Augen,
laß die Angst und Sorgen sein,
laß sie heut´ nicht an dir saugen,
und lasse auch das wein´n.

Heute werd´ ich bei Dir sein,
werde dich beschützen,
und hoffe, das mein Herze rein,
dir wird auch etwas nützen.

Sollst ruhen sanft und ohne Angst,
träum´ von Lieb´ und Frieden,
und um das, worum du bangst,
werd´ ich dir heute nehmen.

Idylle 6

Stille See, es ruht die Kraft,
Abenddämmerung erbricht,
ein warmer Wind weht über´n Strand,
zu mir hin, in mein Gesicht.

Windesrauschen in mei´m Ohr,
erzählt von fernen Orten,
lehn´ mich langsam zu ihm vor,
werd´ lauschen seinen Worten.

Du XXXI

Ein sanfter Nebel setzt sich nieder,
bedeckt die schmerzbetagten Glieder,
verdrängen viele Trauerstunden,
in denen einsam ich dreht Runden.

Vernebeln Einsamkeitsgedanken,
öffnen mir verschloss´ne Schranken,
öffnen Wege meines Herzens,
die verschlossen wegen Schmerzen.

Du, ja Du hast es geschafft,
das ich wieder Mut gefasst,
mein Herz nun wieder fröhlich lacht,
und hohe Jubelsprünge macht.