Schrei in der Dunkelheit

Ein dunkler Raum, in dem ich steh,
einsam und verlassen,
meine Rufe schallen wieder,
niemand hört mein Klagen.

Einsam bin ich und allein,
von dunkler Nacht umgeben,
wie sollte es auch anders sein,
kenn´ anders nicht mein Leben.

Rufe schallen ungehört,
vergehen in dem Nichts,
und mein Herz, es weint so sehr,
es kennt nur den Verzicht.

Klagend suche ich den Grund,
warum bin ich allein,
ist es meine eig´ne Schuld,
würd´ mich so gern befrei´n.

Liebe suche ich vergebens,
sie ist mir nicht gegönnt,
doch ist sie meines Lebens streben,
bis hin zu meinem Tod…

Abendwunsch

Sanft berühr´ ich deine Haut,
dein Körper voller Gänsehaut,
meine Lippen gleiten still,
über dich, so wie Du´s willst.

Sie durchbrechen deine Scham,
führe dich auf dieser Bahn,
zeige dir die Zärtlichkeit,
nun, da endlich Du bereit.

entführe dich ins Reich der Sinne,
geb´ mich deinen Wünschen hinne,
erliege deiner Leidenschaft,
denn durch sie bekomm´ ich Kraft.

Glaube nicht, das Du allein,
glaube mir, so soll´s heut sein,
nichts kann´s schöneres heut geben,
als dein Höhepunkt erleben…

Abendgedanken

In schönen Abendstunden,
denk´ ich gerne mal an dich,
wenn der Tag ist überwunden,
retten die Gedanken mich.

Ein Anblick, welch ein schönes Bild,
ein Traum, der ständig wiederkehrt,
er ist stets von dem erfült,
was im leben uns verwehrt…

Nebel

Aus des Waldes tiefem Grund,
der Nebel dicht und langsam steigt,
das Grün verschwindet, nichts mehr bunt,
der Wald mir nun sein Leben zeigt.

Einst noch voll des Lebens Freude,
Blütenpracht und Waldesruh,
so verbirgst du mir nun heute,
deine Kraft und Anmut nun.

Sinne mir vernebelt sind,
nichts kann ich erblicken,
fühl´ mich wie ein kleines Kind,
der Dunst wird mich ersticken.

Komm herbei, Du Windeskraft,
vertreibe hier den Nebel,
Du mich hier nicht niederraffst,
zu stark häng ich am Leben.

Morgenruh

Stille,
Sanft aufgewacht,
Langsam das Bewusstsein finden.
Vögel zwitschern,
Aufgestanden,
Müdigkeit und Traum verschwinden.

Sonnenaufgang,
Fenster öffnen,
Morgenluft erfrischt Dein Streben.
Lebenslust,
Den Tag begehen,
Morgenruh´ befüllt dein Leben.

Die Liebe

Wenn ich beschreiben müsst die Liebe,
in Worte fassen, was ich fühle,
so wäre es bestimmt ein Wein,
kräftig rot und lieblich fein.

Im Duft, gar würzig, unerreicht,
im Aroma, nicht zu leicht,
so wünscht ich mir, dies jeder schmeckt,
wenn er die Liebe hat entdeckt.

Die Liebe 2

Es ist wie eine schöne Nacht,
wenn wind sich über lande macht,
und erfrischt das müde land,
von bergen bis zum Meeressand.

So ist´s wenn die liebe will,
in die herzen geht ganz still,
so ist´s wie es mir ergeht,
weil mein Herz sich nach dir sehnt.

Herbstträume

Eichenlaub fällt von den Bäumen
nieder auf den Waldesgrund,
erzählen uns von vielen Träumen
die in unsren Herzen sind.

Sie bedecken viele Wege,
die sonst schwerlich zu begehn
und geben uns die Kraft im Leben
auch aus andrer Sicht zu sehn.