Leidenschaft

Schließe deine Augen nun,
in den Schlaf ich dich entführ,
sollst jedoch nicht schnelle ruh´n,
denn noch Leidenschaft ich spür.

Ich schau dich an, mir wird bewusst,
seh´s in den Augen deinen,
zeigen mir die grosse Lust,
willst dich mit mir vereinen.

Zärtlich streichel ich die Haut,
küss´ alle deine Zonen,
noch mehr Lust sich nun aufbaut,
werde dich verwöhnen.

Schweißgebadet liegst du nun,
vor mir, auf Seidenlaken,
genießt, was ich hier mit dir tu,
brauchst Wünsche nicht zu sagen.

Dein Zittern, auch dein Stöhnen,
erfüllen mir mein Herz,
ich will dich nur verwöhnen,
ganz ohne Eigennutz.

Deine Hände suchen Halt,
bist kurz davor zu kommen,
Weiß, das Ende naht schon bald,
fühlst dich gar benommen.

Ich spür dein Kommen, spür dein räkeln,
jetzt kommt für mich die schönste Zeit,
ich schaue auf von deinen Schenkeln,
zitterst noch am ganzen Leib.

Abendwinde

Leise Laute durchdringen die Nacht,
vertreiben die Sorgen, die mir heut gebracht,
Ich stehe am Fenster und blicke empor,
denke an das, was ich heut verlor.

Laue Winde wehen um mich,
erfrischen mir das verweinte Gesicht,
ich schließe die Augen und denke daran,
das´s Leben auch wieder schön werden kann.

Dunkelheit, nach der ich mich sehne,
die Nacht ist herrlich für meine Seele,
Die Dunkelheit, die mich hier umgibt,
mit ihr meine Seele heimlich entflieht.

Sehnsucht

Was würdest Du wohl empfinden, wenn ich dich jetzt fest in meinen Armen halten würde…
Was würdest Du wohl fühlen, wenn ich dich zärtlich berühren würde, dich küssen würde…
Was würdes Du dafür geben, wenn ich dir deine Wünsche erfüllen, deine Lust befriedigen würde…
Was würde ich dafür geben, wenn sich meine Träume erfüllen würde…

vergebens

Schreie endlos, untergehend,
vom Wind verweht, ins Leere treibt,
das Ziel, dass sie sonst angestrebet,
haben sie dann nie erreicht.

Klagend, einsam und verlassen,
stehe ich auf diesem Berg,
Worte meinen Hals verlassen,
doch hat es keinen Zweck.

Sucht´ ich nicht den höchsten Punkt,
damit mein Schrei erhallet,
und dass jemand meine Kund,
erhöret und begreifet.

Dunkelheit durchbricht den Berg,
der Abendsonne Anblick,
bleibt auch heute mir verwehrt,
so suche ich den Abstieg.