Am Abend

Abendfüllend schönes rot,
hilfst der Seele aus der Not,
erstrahlst so schon am Firmament,
dein Anblick böse G´danken sprengt.

Gibst mir Ruhe und auch Kraft,
wenn schwere Tage mich geschafft,
ein Blick zu Dir alles verdrängt,
was in meinem Kopf festhängt.

Zungenspiel

Meine Lippen niedersinken,
an deiner Brust zur rechten, linken,
meine Hände gleiten dir,
ins verbotene Revier.

Ich sehe deine Gier, sie brennt,
fühl mich völlig ungehemmt,
werd´ mit meiner Zunge spielen,
und den Wunsch dir heut erfüllen.

Ja, ich sehe es dir an,
dauert es nun nicht mehr lang,
ich seh´, wie sich dein Körper windet,
jede Hemmung nun verschwindet.

Ein lautes Stöhnen aus dem Munde,
bringt mir dann die frohe Kunde,
dein Körper zitternd und voll Freuden,
nicht davon will ich versäumen!

Schlacht auf den Pelennor-Feldern

Für Glanz und Glorie,
Kampf am Felde
Pelennor.

Ross und Reiter,
ziehen Schwerter,
hoch das Tor.

Mut und Ehre,
Kraft und Stäke
sind Begleiter.

Der Sieg ist nah,
doch nur beinah,
der Fürst der Geister.

Er bringt die Heere,
gerüstet mit Speere,
in den Kampf.

Der Krieg entfacht,
der Mensch scheint schwach,
wird er verlieren?

Der Tod, ist nur ein weit´rer Weg,
über deinen Lebenssteg,
in neue Quartiere…

Abendruh

Abendruh, dein Schweigen bringt
Ruhe mir, dein Lied erklingt,
Sanft dein Antlitz zu uns dringt
die Nachtigall ein Nachtlied singt.

Oh holde Nacht, dir ganz ergeben,
gibst uns Kraft für unser Leben,
schenkst mit deiner stillen Pracht,
uns nun eine gute Nacht.

Lament for Gandalf

Tränen entrinnen meinem Gesicht,
denn Gandalf fiel grad in den Schatten,
tiefe Trauer aus mir bricht,
obwohl ich´s wusste, konnt´s erahnen.

Gemeinsam trauer ich mit Frodo,
Aragorn und Legolas,
die Augen senke ich zum Boden,
der Schmerz sitzt tief in meinem Herz

Träume sind was wunderbares…

Träume sind was wunderbares,
sind was herrliches, was klares,
rein und schön, sind die Gedanken,
Glück und Freude wir dann tanken,
sie entführ´n in eine Welt,
manchmal auf ein großes Feld,
in Welten, wo die Sonne scheint,
dort wo nie ein Kind je weint,
auf Bäume hochgeklettert sind,
wie so manches fröhliche Kind,
auf grüne Wiesen, voller Farben,
auf denen wir der Lust erlagen,
ergaben uns der Leidenschaft,
ja, das ist der Träume Kraft!

Nur Du

Meine Hand, sie gleitet dir,
in das schüchterne Revier,
sie verteilt viel Zärtlichkeit,
die zu geben sie bereit.

Eng umschlungen tanzen wir,
uns´ren Liebestanz nun hier,
mein Kopf in deinen Schoß dann sinkt,
ein Sehnsuchtslied aus dir erklingt.

Und als ich schau an dir hinauf,
ich seh´s in deinen Augen auch,
Du bist noch ganz und gar benommen,
ja, heut´ bist Du vor mir gekommen…

Der Wind

Die Sonne hoch am Himmel steht,
ein leiser Wind hier um dich weht,
weht um dein Haar, in dein Gesicht,
hörst Worte, die er zu dir spricht.

Er spricht zu dir: „Sei ausgeruht!“,
entferne aus Dir alle Wut,
genieß´ die Ruhe, diese Zeit,
die ich nun leg für dich bereit.

Dann fragt er dich: „Kannst Du mich spüren?
Kann ich dich aus der Last entführen,
so nehme meine Hand sogleich,
ich bring´ dich in ein ruhiges Reich!“

Und kaum, nachdem die Hand gestreckt,
wird Glücksgefühl in dir geweckt,
in die Luft er dich entführt,
die Erde langsam kleiner wird.

Und schon geht es wieder runter,
unter dir wird´s immer bunter,
ein Blumenmeer aus vielen Farben,
dorthin hat er dich getragen.

Inmitten dieser Farbenpracht,
wo dich gelegt hat er ganz sacht,
auf eine Insel grünen Grases,
sanft und weich, Ja! Er versprach es.

Hier nun sollst Du lange ruh´n,
sollst auch gar nichts an´dres tun,
sollst dich deinen Träum´n ergeben,
solang´ Du willst, sollst Du hier leben.