Die Rose

Die Rose, das ist sicher wahr,
und das find ich wunderbar,
steht für Liebe und für Charme,
macht´s im Herzen richtig warm,
denn wenn sie dir mal wiederfährt,
und sie Dir nicht wird verwehrt,
ist der Rose Schönheit dann,
von der man immer sagen kann,
dass sie wunderschön ist und
die Liebe stetig tut uns kund!

für die verletzten Seelen

Wohl dem, der es vermag zu fühlen,
was es heißt zu lieben,
auch wenn´s and´re übergehen,
dir ist sie geblieben.

Lieben, nein, das kann nicht jeder,
manche wollen´s auch nicht tun,
denn es sind zumeist nur Jäger,
nach Trophäen, nach dem Ruhm.

Brüsten sich mit einem schönen Wesen,
genießen ihren Mittelpunkt,
und später, als sei nichts gewesen,
geht es in die nächtste Rund´.

Dieser Mensch, der nur benutzt,
hat dich doch wirklich nicht verdient,
weil er doch ganz und gar nicht weiß,
wozu Gefühl´ und Liebe sind.

Doch Du, mein Engel, du kannst fühlen,
mit dem Herzen und Verstand,
kannst über Last und Trauer siegen,
weil Du eben lieben kannst!

Himmelskörper

Sonne, Mond und Sterne,
betrachte ich so gerne,
warm und sanft erstrahlet,
am Firmament ihr prahlet.

Du gibst uns Licht und Wärme,
schenkst uns deine Stärke,
befreist uns aus dem Dunkeln,
aus schwarzen bösen Stunden.

Du bist uns der Mittelpunkt,
in so mancher düst´ren Stund,
erhellst das Dunkel in der Nacht,
mit deiner wunderschönen Pracht.

Und ihr leuchtet gar so fein,
weit entfernt, seid ihr sehr klein,
trotzdem kann man Euch gut sehen,
und könnt uns damit Hoffnung geben.

Warum

Schicksalsschläge, die uns ereilen,
die lange in Gedanken bleiben,
die uns ständig quälend fragen,
„warum“ nur muss ich das ertragen.

Warum ereilt mich diese Pein,
warum nur lässt Du uns allein,
warum musstest Du so gehen,
ich kann dein Handeln kaum verstehen.

Wenn es Dir nur darum ging,
dass ich die Zeit in Leid verbring,
so klage ich Dich hiermit an,
da dies niemand verstehen kann.

Von Feigheit kann ich hier nur sprechen,
einfach mit dem Leben brechen,
Verantwortung war Dir wohl fremd,
dachtest nicht mal an das Kind.

Von Egoismus stark zerfressen,
kann ich nicht so schnell vergessen,
was DU hier angerichtet hast,
ist uns allen eine Last.

Die Gedanken die uns nun begleiten,
dein Handeln war doch zu vermeiden,
doch hast Du diesen Weg gewählt,
der uns von jetztan ständig quält.

Gibt es doch auch andre Wege,
manchmal über kleine Stege,
die zu betreten nicht so schwer,
manchmal führen hin und her,
doch diese führen auch zum Ziele,
da Du der Freunde hattest viele.

Der Abschied fällt uns allen schwer,
sind unsre Gedanken nun oft leer,
hier an deinem Grab zu stehen,
dich in diesem Sarg zu sehen,
getragen von unendlichen Schmerzen,
tief verankert in den Herzen,
befallen von der Traurigkeit,
hinterlässt Du stille Einsamkeit.

Wenn ich in die Tiefe blicke,
quälend an der Seel´ ersticke,
war es Dir das wirklich wert,
dass Du hier zu Grabe fährst.

Ohne

Ein Haus im Wald,
einsam und kalt,
unbewohnt.

Ein Bild ohne Rahmen,
ohne Ausdruck und Farben,
ungewohnt.

Das Wasser der Quelle,
stets an einer Stelle,
unbetrübt.

Zum Schluß noch ein Herz,
wie es weint, wie es schmerzt,
ungeliebt.