Archiv für die Kategorie ‘Kritisches’

Zweifelhaft

Mittwoch, 01. November 2006

Denke ich an diese Welt,
ist es schlecht um uns bestellt.
Großgeschrieben: EGOISMUS,
keine Spur IDEALISMUS!

Wer setzt sich noch für and´re ein,
wenn Du nicht bist in dem Verein,
nur noch Zahlemann & Söhne,
harte Worte, laute Töne!

Wenn Du nach diesem Motto lebst,
mit Hand und Fuß nach Zielen strebst,
öffnen sich die großen Tore,
hinter denen Macht verborgen!

Weihnachtsschmaus

Mittwoch, 01. November 2006

Der Mensch vergleicht sich gern mit Tieren,
übers Leben dass sie führen,
aber nicht zur Weihnachtszeit,
wenn man zur Schlachtung ist bereit.

Wer würde gern als Weihnachtsgans,
im Munde enden von Klein Hans,
wenn er verschluckt das zarte Fleisch,
was er zuvor dem Tier entreißt.

Oder gar als Pute leben,
und dem sichren Tod begegnen,
in dem Ofen von Frau Schmidten,
die das Stück auch gleich zerschnitten.

Vollgestopft am Weihnachtstisch,
fühlt sich der Mensch nun herrlich frisch,
vollgestopft, nach altem Brauch
wurden Gans und Pute auch!

Sinn

Mittwoch, 01. November 2006

Was ist des Menschen tiefster Sinn,
Dass er lebt in dieser Welt,
Nur zu sagen: “Ja! Ich bin!”
und sich zu anderen gesellt?

Nach Prinzip und festen Normen
sein Leben führt auf rechter Bahn,
zu erfüllen seine Pflichten,
die er auf sich nehmen kann?

Neid

Mittwoch, 01. November 2006

Wenn ihr durchtränkt mit großem Neid,
von Hass und Zorn benommen seid,
fluchend auf der Erde steht,
der Kopf euch den Verstand verdreht.

Machtgehabe

Mittwoch, 01. November 2006

Oh Mensch, was ist aus Dir geworden,
wie bist du ganz und gar verdorben,
von Macht und permanenter Gier,
wie ein wildgeword´ner Stier.

Führst Kriege, weil Du nicht mehr weißt,
was Gemeinsamkeit denn heißt,
willst ihn mit deiner Übermacht,
unterdrücken ohne Gnad.

Ehrgeiz

Mittwoch, 01. November 2006

Warum strebt der Mensch auf Erden
nach Ruhm sowie nach seinem Gen,
will immer besser – grösser werden
bis wir ausgerottet sind?

Der Politiker

Mittwoch, 01. November 2006

Wie einfach ist´s auf dieser Welt,
um die Politiker bestellt.

Was er versprochen, vor der Wahl,
ist ihm heute keine Qual,
wenn er es nicht erfüllen kann,
sind immer andre Schuld daran.

Überzeugung ist ihm fremd,
wenn er an die Berufung denkt,
zu erfüllen seine Pflicht,
die ihm vom Volke aufgetischt.

Das Volk

Mittwoch, 01. November 2006

Die Gesellschaft – müd´und schwach,
niemals ist sie aufgebracht.
Die Politik – nicht bürgernah,
ist alles andere als wahr.

Alles nehmen wir so hin,
empfinden alles als gering,
Machtgehabe und Intrigen,
Fehlversprechen, sogar Lügen.

Was muss in unsrem Land geschehn,
das WIR, das Volk, es endlich sehn,
Dass man uns hier nach belieben,
kann regieren und betrügen!