Archiv für die Kategorie ‘Humor’

Fremdsprache

Freitag, 03. November 2006

Es gibt ein Original, welches nicht von mir stammt!
Dies ist, was ich draus gemacht habe!

Die Katze vor dem Mauseloch,
sitzt da leider immer noch,
doch ganz plötzlich Hundegebell,
die Katze rennt hinweg ganz schnell,
und die Maus denkt sich sodann,
wie gut, wenn man ne Fremdsprache kann

Der Akku

Donnerstag, 02. November 2006

Schön ist´s nachts im Bett zu liegen,
hier zu dichten mit Euch lieben,
mit´nem Laptop auf dem Beinen,
schreiben Zeilen, die sich reimen,
doch ganz plötzlich ist´s vorbei,
mit Gedichteschreiberei,
denn der Akku geht zu neige,
gerade, wenn ich dies hier schreibe,
so hoffe ich, dass er noch hält,
bis dies fertig ist gestellt,
denn das Kabel hier zum Laden,
oh, ich könnt´ mich dafür schlagen,
liegt geruhsam auf dem Tisch,
doch im Büro, ich glaub das nicht,
nun, so muss ich von Euch gehen,
bin schon bitterlich am flehen,
Akku, bitte halt doch aus,
bis ich hab gedrückt darauf,
auf den Schalter “Neues Gedicht”,
um zu erzählen die Geschicht!

Die Ameise

Mittwoch, 01. November 2006

Es war einmal ´ne Ameise,
die ging auf eine große Reise,
verlies den Bau um zu erkunden
und war sogleich dann auch verschwunden.

Niemand hatte es bemerkt,
als sie verschwand, ging übern´n Berg,
und als sie kam hinab ins Tal
erlitt sie eine große Qual.

So kreuzte sie auf ihrem Weg,
auch einen schmalen schönen Steg,
und als sie den betreten hatte,
schrie eine Stimme: Nein, Halt, Warte!

Doch die Meise mit dem \\”A\\”,
war gar nicht kundig der Gefahr,
so ging sie weiter auf dem Steg,
ihren letzten Lebensweg.

Was geschah, wollt ihr nun wissen,
für die Meise war´s beschissen,
denn ´ne Kuh, ich muss es sagen,
lies herab ein Riesenfladen.

Ob die Meise wurd´ erdrückt,
oder ob sie ist erstickt,
das kann heute keiner Sagen,
vielleicht ging´s ihr auch auf den Magen.

Am Abend

Mittwoch, 01. November 2006

Am Abend – kalt,
draußen im Wald,
Füchse schleichen,
Hasen weichen
und es knallt.

Ein kurzes Licht,
aus dem Dickicht,
Vögel fliegen,
Rehe fliehen,
nur eines nicht.

Ne Fliege

Mittwoch, 01. November 2006

Eine Fliege flog umher,
träumte von dem schönen Meer,
und von leckren Süßigkeiten,
die zum Saugen gar verleiten,
doch auf einmal macht es klatsch,
und die Fliege war dann Matsch,
denn sie hat nicht aufgepasst,
war zu spät dann aufgewacht,
und so klebt sie – auch wenn´s fies ist,
auf dem Kühler eines Diesels,
der zu dieser Abendstunde,
dreht noch eine kleine runde.

Wasser

Mittwoch, 01. November 2006

Nach einer vollen Flasche Aqua,
manche nennen das auch “Wassa”,
spritzig und mit CO-zwo,
drum zieht es einen schnell aufs Klo.

Kettenreaktion

Mittwoch, 01. November 2006

Der Niklaus mit der Zipfelmütze,
fiel vom Elche in die Pfütze,
das Tier sich krumm und bucklig lacht,
nicht aufgepasst, am Baum es kracht,
ein Vöglein hat es kommen sehn,
sprang herab und wollte fliehn,
doch war es nicht der Katze kund,
und landete in ihrem Mund.

Die Katze fett und vollgefressen,
hatte doch total vergessen,
daß man träumend auf den Straßen
vom Auto leicht wird überfahren.

Der Fahrer, merklich irretiert,
die Kontrolle dann ganz schnell verliert,
im Straßengraben er nun liegt,
da die Schwerkraft immer siegt.

Den Krankenwagen schnell geholt,
fährt in die Kreuzung flott bei rot,
ein Tauber hat es nicht gehört,
nun liegt er da, wie unerhört.

Und die Moral von der Geschichte,
zieh die Mütz aus dem Gesichte.

Die Mücke

Mittwoch, 01. November 2006

An einem schönen Sommertag,
am Badesee im Gras ich lag,
träumend von so schönen Sachen,
die das Leben lohnend machen.
Doch ganz plötzlich ist´s vorbei,
mit der Träumelduselei,
denn ein Stich auf meinem Rücken,
will mich so wahrlich nicht entzücken.

Ein schneller Schlag mit meiner Linken,
bringt den Nebenmann zum hinken,
da ich, noch träumend, nicht bedacht,
die Krücken damit festgepackt.

Nun sehe ich dich kreisend fliegen,
versuche Dich nochmal zu kriegen,
ein schneller Sprung, doch ohne Stelzen,
seh´ ich mich über´n Boden wälzen.

Mit schmerzverzogenem Gesicht,
entkommst du mir, Du kleiner Wicht,
im Krankenhaus ich wieder liege
und mein Bein hängt an der Wiege.

Doch auch zwei Arme hat verrissen,
jetzt geht es mir so recht beschissen,
doch habe ich jetzt meine Ruh
und schlafe ein, sobald, im Nu.
Doch schon höre ich das Summen,
klingt es eher wie ein Brummen,
kann das eine Mücke sein,
die da sitzt auf meinem Bein?

Am liebsten würd´ ich Dich zerdrücken,
deine Glieder einzeln pflücken,
dich zermatschen an der Wand,
ohne etwas in der Hand.

Doch nun sehe ich dich saugen,
starrst mir dabei in die Augen,
grinst mich dabei fröhlich an,
weil ich mich hier nicht wehren kann!

Die Maus

Mittwoch, 01. November 2006

In einem Hexenhaus,
da lebte einst´ne Maus,
die hat die Hex´ erschreckt,
und ist sogleich verreckt,
weil der Hexe, so ein Shit,
ein Zauberspruch vor Schreck entglitt,
gefolgt von einem lauten Knall,
der brachte dann den Schrank zu Fall,
ihr ahnt wohl schon, was dann passiert,
der hat die Maus dann massakriert.

Die Fliege

Mittwoch, 01. November 2006

Eine Fliege kommt geschwind,
angeflogen wie der Wind,
und von der andren Seite kommt
die Fliegenklatsche angesummt.

Und als die zwei sich dann begegnen,
draußen fing´s auch an zu regnen,
war´s mit diesem Schlag vorbei,
die blöde rumgeschwirrerei.

Die Banane

Mittwoch, 01. November 2006

Die Banane, gelb und krumm,
ist nicht clever, eher dumm.

Sicher fragst Du jetzt: WARUM,
die Antwort lautet schlicht: DARUM!

Der Regenwurm

Mittwoch, 01. November 2006

Häufig kommst Du angekrochen,
wirst ständig mitten durchgebrochen,
nur weil du uns imponierst,
wie Du dich regenerisierst!

Der Maulwurf

Mittwoch, 01. November 2006

Ein Maulwurf fühlte sich belästigt,
vom Lärm und permanenter Hektik,
er kroch im Gang zum Eingang rauf,
und streckt den Kopf zum Loch heraus,
denn es wollte so gern wissen,
was ihm die Tagesruh verschissen.

Und als er sich weit rausgestreckt,
ist er auch sogleich verreckt,
in des Rasenmähers Sog,
es ihn unfreiwillig zog!

Der Marienkäfer

Mittwoch, 01. November 2006

Ein Marienkäfer saß,
auf der Wies, im grünen Gras,
kletterte zur Spitz hinauf,
zu fliegen in die Welt hinaus,
doch Gefahr sich nieder neigt,
wie es die Geschichte zeigt.

Ne Kuh, die auf der Weide weilt,
nimmt sich beim Fressen sehr viel Zeit,
sie frisst das Gras mitsamt dem Tier,
so ist der Käfer nicht mehr hier,

Mehrmals hin und auch mal her,
geht´s im Maul der Kuh umher.
Ein paar Stunden nach der Tat
als die Kuh war endlich satt
und wiederkaut, was sie gefressen
wird der Käfer hochgerissen,
aus dem Magen dieser Kuh,
und findet endlich seine Ruh.

Der Igel

Mittwoch, 01. November 2006

Der Mond am Himmel leuchtend weiß,
ach was erzähl´ ich hier für´n Scheiß,
ein Igel, eben noch am Stück,
wurd´ vom Auto platt gedrückt,
das gefahren auf der Strasse,
nun liegt er da, ist das nicht schade?

Doch was wäre dies Gedicht,
wenn es schon zu Ende ist,
denn hinterm Fahrzeug, das zuvor,
den Igel einfach überfuhr,
war noch ein Auto, das nicht sah,
dass dort ein toter Igel war.

So geht es nun seit mehr´ren Stunden,
der Igel wird vom Weib gefunden,
sein Herz und auch die Eingeweide,
auf der Strasse in die Breite,
liegen da und trocknen aus,
und schon geht auch die Sonne auf.

Der Fuchs

Mittwoch, 01. November 2006

Fuchs, Du hast die Gans gestohlen,
wie es die Natur befohlen,
sofort des Bauers Büchse schallt
und hat dich einfach abgeknallt.

So liegst Du da, nur halb getroffen,
fühlst dich schwach und gar benommen,
der Mann kommt schleunigst angerannt
und nimmt dir weg, die ganze Gans.

So fragst Du dich, was ist der Sinn,
dass Du gegangen oft dorthin,
fünfmal ist es gut gegangen,
hast stets dabei ein Tier gefangen.

Und die Moral von der Geschicht´,
jede Strähne Glück mal bricht!

Das Quartett

Mittwoch, 01. November 2006

Der Bethke stets das Maul aufreißt,
sich dabei fast die Zung´ zerbeißt,
die Zornesröte in verfärbt,
die Zunge aussieht wie gegerbt,
er doch nichts zu sagen hat,
und jeder fragt, was soll denn das.
Laute Worte, harte Töne,
klingt im Ohr nur wie Getöse,
keiner ihn mehr ernstlich nimmt,
der ganze Saal nur noch verstummt,
und wartet, dass es geht vorbei,
mit dieser unnütz Laberei.

Endlich geht es los mit singen,
Laute die nun besser klingen,
und der Tenor, wie´s immer passt,
die gleiche Stelle stets verpatzt,
den Schäfer damit bringt zur Wut,
wie´s zuvor beim Bethke tut.

Ständig muss man wiederholen,
aus dem Kasten schnell die Noten,
besser geht es trotzdem nicht,
\\”Was will er denn\\”, der arme Wicht,
muss uns ständig peinigen,
um das Lied zu reinigen.

Dafür steh´n wir Sonntags auf,
nehmen Fahrten weit in Kauf,
zum Spaß wir eingeladen sind,
verlassen dafür unser Kind,
um zu hören diese Klagen,
dass wir immer nur versagen?

Der Pimmel

Freitag, 24. September 2004

Seit langer Zeit mal ein Gedicht
aus dem Leben ´ne Geschicht,
ich schreibe nun, um Himmels willen,
von´nem ganz normalen Pimmel…

Ein Pimmel oft nach Luft er schnappt,
weil Hose eng, ist gar so knapp,
drückt ihn, zwickt ihn, welch ein Graus,
würd´ so gerne schnell daraus.

Und dann, ganz plötzlich kommt viel Blut,
in ihm kocht die blanke Wut,
nur weil ein paar süsse Mäuschen,
den Weg des Herren grad mal kreuzten.

Ach was denkt sich blos der Herr,
was ist denn nur sein groß begehr,
willst Du mich denn hier nun spalten,
hab kein Platz mich zu entfalten.

Nur wenige Sekunden später,
kommt der Herr, jawohl, dann greift er,
mit der Hand hinein zum Sack,
zu richten, was der Sack nicht schafft.

Und der Pimmel findet dies,
einfach schrecklich, mächtig fies,
ständig geht es auf und nieder,
Blut rein – Blut raus, das immer wieder.

Und dann plötzlich geht sie auf,die Hose,
ahhhhh, ich darf jetzt raus,
doch wieder krault nur seine Hand,
den Hodensack am rechten Rand…

Sprachlos

Freitag, 13. August 2004

Stehe ich Dir gegenüber,
ist es schnell mit vorüber,
dein Atem dringt mir, wenn Du sprichst,
unaufhörlich ins Gesicht.

Doch denk dabei ich nicht ans Wort,
das Du sprichst an diesem Ort,
sondern eher bloß daran,
wie ich es Dir nur sagen kann

Ich sag es einfach wie es ist,
drum hör jetzt zu, das ist kein Mist:

Du stinkst im Maul wie ne Hyäne,
putz Dir endlich mal die Zähne,
daß hält doch keine Sau mehr aus,
was aus dem Kiefer dringt heraus.

Der Kuchen

Montag, 17. Mai 2004

Nun, ihr erwartet ein Gedicht,
mit´ner lustigen Geschicht,
tja, so will ich nun versuchen,
heute es mit einem Kuchen:

Gross ist doch der Leidensweg,
eines Kuchens, in englisch cake,
duftend in der schönen Schüssel,
stecken Kinder rein den Rüssel.

Und die Mama kommt sodann,
mit dem Mixer schon heran,
und quirlt die Eier und den Zucker,
mit dem Mixer durcheinander.

Au, das muss gar wehe tun,
weil Stäbe bohren in ihm nun,
tun zermatschen und zerschlagen,
das geht sicher auf den Magen.

Doch wie sollt´ es anders sein,
geht´s dann in die Form hinein,
kann sich nicht mehr frei entfalten,
die Form tut ihn ganz feste halten.

Und danach, jetzt wird´s noch schlimmer,
ich höre schon des Kuchens Wimmern,
in den Ofen geht´s hinein,
in den heißen, wie gemein!

Langsam wird er durchgebacken,
oh, was macht der Mensch für Sachen,
bei Ober- und auch Unterhitze,
dringt heisse Luft in jede Ritze.

Irgendwann kann sich der Kuchen,
will es gar nicht mehr versuchen,
sich zu wehren gegen die,
die ihn behandeln wie ein Vieh.

Er quillt auf, sein letzter Mut,
in ihm kocht die blanke Wut,
vielleicht kann er noch eines tun,
im Backofen verbrennen nun.

Doch Mama, lässt dies nicht zu, (zu lesen als MamAAAA!!!)
zum Kuchen greift sie lässig nun,
und sticht mit einer langen Nadel,
dem Kuchen in den zarten Nabel.

Und als der Kuchen gar und saftig,
denn so findet sie das richtig,
geht es aus dem Ofen raus,
und der Kuchen gibt dann auf.

Doch wer glaubt, dass nun zu Ende,
die Leidensg´schicht nimmt eine Wende,
hat dabei ganz weit gefehlt,
die letzte Würde man ihm nimmt.

Denn am Nachmittag sogleich,
wenn der Kuchen ist noch weich,
wird er in Stücke dann zerteilt,
ein leiser Schrei ihm nur entweicht.

Und dann geht es hoch zu Munde,
in der gesellig schönen Runde,
wird zerkaut und dann verschluckt,
der Kuchen macht ein letzten Zuck.

Im Magen dann wird er verdaut,
nachdem er kurz und kein zerkaut,
nach langem Weg, er Licht erblickt,
und schließlich wird dann weggespühlt!

Und die Moral von der Geschicht:
Ich wünsch Euch guten Appetitt!!!

Im Sitzen…

Montag, 10. Mai 2004

Nach den Zeilen dort “Im Stehen”,
könnt ihr sicherlich verstehen,
dass ich dies hier schreiben muss,
und hoff´, es ist euch ein Genuss.

Doch geht es hier nicht um das Pinkeln,
lasst eure Laune doch nicht sinken,
denn es gibt auch and´re Taten,
die uns auf dem Klo erwarten…

Wem ist es nicht schon mal passiert,
dass man auf der Arbeit wird,
beim Häufchen machen auf´m Ort,
von andren Leuten wird gestört.

Ach zuvor war man bereit,
drückte, presste ganz befreit,
doch kaum ist der Störer da,
ist nichts mehr so wie es mal war.

Einhalt man dem Drang gebietet,
obwohl es niemand hier verbietet,
doch wie peinlich ist es doch,
wenn´s grad jetzt ertönet noch.

Und so wartet man geduldig,
bis der and´re wird dann fertig,
und wundert sich, er hatte nicht,
dieses Schamgefühl für dich.

Und mit jedem tollen Ton,
der erklingt vom Nachbarn schon,
beschäftigst Du dich halt damit,
nicht loszulachen, wie ein Kind.

Doch beim dritten Ton sodann,
hältst Du dich nicht mehr daran,
was Etikette dir gebracht,
hast halt laut dann losgelacht.

Und mit jedem deiner Lacher,
entfleucht auch dir ein Riesenkracher,
und weil´s grad ist halt so nett,
lacht und furzt ihr im Duett.

Im Stehen…

Montag, 10. Mai 2004

Nach Socke, Höschen und dem Kuchen,
will ich´s heute mal versuchen,
hier zu schreiben von der List,
wie der Mann ins Becken pisst…

Manche machen es im Stehen,
wenn sie zur Toilette gehen,
stellen sich davor ganz groß,
öffnen dabei schnell die Hos´.

Herausgeholt, das Ungetüm,
nieder prasselt der Urin,
auf den Rand und auf den Boden,
den Rest beim Schütteln auf den Hoden.

Schnell zurück, den holden Matz,
die Blase ist heut nicht geplatzt,
ein erleichternd lautes Stöhnen,
lässt uns Böses schon argwöhnen.

Denn die Leut´, die stehend pissen,
hamm dabei kein schlecht´s Gewissen,
Hausherrn können da nur hoffen,
dass er auch hat mal getroffen.

Doch noch ist es nicht vorbei,
mit der stehend pisserei,
denn wer Stehendpisser kennt,
weiß, dem ist Händewaschen fremd.

Und so geht´s zurück zur Feier,
krault sich schnell noch mal die Eier,
am Buffet nimmt er die Finger,
auszusuchen leck´re Dinger.

Die Socke

Donnerstag, 06. Mai 2004

Ich hörte mal von weissen Socken,
die waren leider niemals trocken,
doch dies lag sicher nicht daran,
dass sie nie im Trockner war´n.

Nein, es lag vielmehr am Träger,
denn dieser Typ, das war ein schräger,
zog jeden Tag die gleichen an,
egal wie dreckig sie auch war´n.

Nun, so folgt halt die Geschicht´,
aus der stinkend Socken-Sicht:

Pfui, Igitt, was stink´ ich nur,
wie ein gräßlich Käse pur,
Dreck und Schweiss, der liegt in mir,
ging gestern durch ´ne Pfütze Bier.

Doch zuvor, da war ich joggen,
manchmal ist das ja verlockend,
doch der Herr trug keine Schuhe,
finden tu ich nie die Ruhe.

Und so lieg´ ich schon seit Wochen,
hast mich doch auch selbst gerochen,
Ach, ich wünschte mich so sehr,
ins Maschinsche hin und her!

Doch dann ging´s schnell in den Garten,
konntest ja nicht lange warten,
gehst mit mir dann in den Dreck,
egal, ob ich dabei verreck.

Ach, was trauer ich um mich,
wird doch niemals ändern sich,
ich nehm´s einfach wie es ist,
bist halt ein Sockenfetischist!

Das Höschen

Mittwoch, 05. Mai 2004

Friede, Freude, Eierkuchen,
ich will es heut nochmal versuchen,
hier zu schreiben einen Reim,
drum höret zu, ihr alle fein:

Ne Unterhose ging spazieren,
wollte sich mal amüsieren,
und fand beim gehen einen Slip,
da wär´ er beinah´ ausgeflippt.

Der Slip war bieder, arrogant,
war auch gar nicht tollerant,
und mied die Unterhose gleich,
und suchte sich ein and´res Reich.

Der Slip, der fühlte sich berufen,
nach was besserem zu suchen,
ne Unterhose, oh wie schlimm,
kommt ihm gar nicht in den Sinn.

Und so schluckt die Unterhos´,
herunter, diesen fiesen Kloß,
ach es ist schon schwer für ihn,
zu finden seine schöne Queen.

Und als er schaut auf sich hernieder,
Feinripp mag ja auch nicht jeder,
doch die Öffnung vornedran,
das mag halt auch nicht jedermann.

Nun, so geht er unverdrossen,
Tränen sind gar schnell verflossen,
denn mit so´nen Slip wie den da,
wird die Liebe niemals wahr.

An der nächsten Kreuzung dann,
kommen gar zwei Tangas an,
und als die Tangas ihn dann sahen,
rümpften sie gleich ihre Nasen.

Ein Tanga sprach zum Feinrippstöffchen,
mit der grossen Vorderöffnung,
\\”oh, ich sehe hier ein Höschen,
weinend wie ein klein´ Mimöschen.\\”

Die Unterhose rafft sich auf,
und schaut zum Tange dann hinauf,
\\”Tangas, arrogante Zicken\\”,
ihr könnt doch nur in Ritze blicken!\\”

STILLE…

Nein, das Höschen mag es nicht,
wenn man eklig zu ihm ist,
dann verliert es die Geduld,
und böse Worte dann laut brüllt.

Nun, wie dem auch immer sei,
war schließlich auch ne Sauerei,
das Höschen hier zu provozieren,
mit abwertenden bösen G´fühlen.

So geht die Unterhos´ allein,
wieder schnelle in sein Heim,
doch traurig ist´s, weil niemand mag,
Feinripphöschen, groß und stark.

Doch, es sollt´ noch schlimmer kommen,
kaum zu Haus´, wird´s gleich genommen,
den Abfalleimer zu befüllen,
und Slip und Tanga dabei brüllen.

Oh wie fies ist diese Welt,
dabei die Hoden er doch hält,
so gut beisammen, gar nichts drückt,
er davon doch war entzückt.

Diese doofen blöden Gören,
wollen mit dem Nichts betören,
ganz egal, ob´s zwickt, ob´s klemmt,
was ist dies blos für eine Welt.

Das Schwein

Montag, 29. März 2004

Ein Schwein, man nennt es Kunigunde,
einst stand es noch am Waldesgrunde,
steht jetzt quietschend vor dem Stall
und hört als letztes einen Knall,
aus dem Bolzenschießgewehr
drum ist es tot und lebt nicht mehr.

Das Vöglein

Freitag, 26. März 2004

Ein Vöglein klein, im Morgenrot,
saß im Park und pickte Brot.

Weil´s alles aufgefressen hat,
war es danach auch ziemlich satt,
wollte dann zum Nestlein fliegen,
zum Ruhen in dem Strohe liegen,
doch viel schneller war die Katze,
und fing den Vogel mit der Tatze.

Ein Vöglein klein im Morgenrot,
liegt im Park und ist nun tot.

Die Tonne

Donnerstag, 25. März 2004

Oh du schöne braune Tonne,
was bist du mir doch eine Wonne,
mache ich den Deckel auf,
kriechen schon die Maden rauf
und der Duft von altem Fraß,
den ich vor Tagen in dich warf,
zieht in meine Nase ein,
drum kotz ich jetzt auch in dich rein.

Katz und Maus

Montag, 22. März 2004

Eine Maus auf Futtersuche,
in dem Garten, bei der Buche,
doch die Katze tut es auch
und fing die Maus nach altem Brauch.

Doch bevor sie totgebissen,
will die Katz das Spiel nicht missen,
denn die Katz, das wissen wir,
ist ein ganz verspieltes Tier.

Hin und her mit ihren Pfoten,
sieht man sie im Garten toben,
hinterm Busche schnell verkriechen,
kann die Maus ganz plötzlich fliegen.

Nach dem Sturze von der Mauer,
legt sich die Katz erneut zur Lauer,
die Maus sich fühlt in Sicherheit,
doch kommt sie leider nicht sehr weit.

Auf und nieder immer wieder,
das schmerzt und kracht in ihren Gliedern,
und als ihr Leben ist vorbei,
ist noch nicht Schluss mit Spielerei!

Warum heißt das Eichhörnchen ´Eichhörnchen?´

Sonntag, 21. März 2004

Auf Erden lebt nun mal ein Tier,
das sieht man dort und machmal hier,
als eines Tages, in dem Wald,
jetzt wart´es ab, es kommt ja bald,
das Tierchen auf´ner Eiche war
und dort das Gleichgewicht verlor.

So stürtzte es vom Baum herab,
stieß mi´m Kopf an einen Ast,
die Eiche hat es überstanden,
obwohl sie sich zuvor nicht kannten,
am Kopf ein Hörchen sich entreißt,
darum das Tier “Eichhörnchen” heißt.

Eine Fliege

Freitag, 19. März 2004

Eine Fliege, schwarz und klein,
flog ins Wohnzimmer hinein,
zu ziehen ihre kleinen Kreise,
unbedacht und gar nicht weise.

Besser wär´ sie dort geblieben,
wo sie nicht stört mit ihren Flügeln,
denn der Mensch ist gar nicht lieb,
im Umgang mit dem Störenfried.

Hat er sie erst einmal erspäht,
ist es meistens schon zu spät,
zu entflieh´n der Grausamkeit,
wozu der Mensch ist nun bereit.

An dem Braunen Fliegenband,
kleben Fliegen Hand in Hand,
mit Zeitung oder Plastikklatsche,
bleibt von der Fliege nur Gematsche.

Nach der Tat, wenn´s ist vollbracht,
wer hätt´ auch anderes gedacht,
ist´s ihm kein Gedanken wert,
dass sie sich nicht mal hat gewehrt.

Das Rehlein

Freitag, 19. März 2004

Ein Rehkitz auf der Lichtung stand,
im Morgenlicht, am Waldesrand,
wenn Nebel aus dem Grase steigt,
zum Fressen sich´s nach unten neigt,
hat´s ein Moment nicht aufgepasst,
im Gras es liegt nun völlig naß,
doch nicht weils einfach ausgerutscht,
der Jäger schoß, nun isses futsch!