Archiv für die Kategorie ‘Gedanken’

Schlaflos

Donnerstag, 13. März 2008

Spät die Stunde,
Früh der Tag,
In der du suchst
Nach einem Rat,
Der erfüllet
Deine Ruhe,
Deine Sehnsucht,
Deinen Tag.

Gedanken ziehen
Schnell vorüber,
Ohne Rast
An dir vorbei,
Ohne wirklich
Eine Pause
Unerkannt
Und einerlei

Nachtgedanke

Freitag, 03. November 2006

Ist es der Grund, das ich an dich denke, warum ich nicht schlafen kann
oder denke ich an Dich, weil ich nicht schlafen kann?

Aber ist es nicht egal und nur wichtig, das ich an Dich denke
oder ist es nur deshalb wichtig, weil Du es bist, an den ich denke?

Ist nicht das wichtig, das ich nicht schlafen kann
oder schlafe ich nicht, weil ich nicht weiß, ob es wichtig ist…

Nun, wichtig ist, das es Dich gibt,
das ich an Dich denke,
und das weiß ich.

Gute Nacht!

Nachtgedanken

Mittwoch, 01. November 2006

Es sind Nächte wie diese, in denen man wach liegt,
Nächte wie diese, welche Sehnsüchte wecken,
Gedanken umherirren und Wünsche offenbar werden.

Es sind Zeiten, die man herbeisehnt
und Zeiten die scheinbar nicht beginnen wollen,
weil die Nacht nicht zu enden scheint.

Die Ruhe, die sie mir so oft gegönnt,
die Entspannung, die sie mir so gern hat widerfahren lassen,
wo ist es geblieben?

Es sind doch die gleichen Gedanken die ich denke.
Warum wirken sie sowohl als auch…

Entäuschung

Mittwoch, 01. November 2006

Der Sinn einer Freundschaft liegt nicht nur im offenen Gespräch.

Der Sinn einer Freundschaft liegt auch im gegenseitigen Vertrauen, einander Aufzubauen und gemeinsam schwierige Lebensphasen zu überwinden.

Er liegt keinesfalls darin, sich selbst in rücksichtsloser, unüberdachten, überheblichen Art und Weise zu Rühmen, in den Vordergrund zu stellen und sich dabei noch selbst hoch leben zu lassen.

Abschied

Mittwoch, 01. November 2006

Die Nacht ist klar,
die Sterne leuchten,
es ist ruhig,
kein Vogel ist zu hören, sogar die Grillen sind verstummt.
Ich stehe am Hauseingang,
der Zigarettenrauch steigt still zum Himmel empor,
ohne Regung,

Windstille.

Ich schaue nach oben,
es ist die Unendlichkeit, die mich befasst!

Gefühle von Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit,
Traurigkeit und Einsamkeit durchlaufen meine Seele.
Es scheint kein Entkommen.

Es folgen leere Gedanken.

Was ist nur los mit mir?
Früher war alles anders.
Das Unerklärliche faszinierte,
das Unerreichbare schien so nah,
die Unendlichkeit überzeugte.

Was war geschehen?
Was hat sich geändert?
Irgendwie fällt es mir schwer, das Gewesene zu fassen!
Hatte es doch so impulsiv begonnen,
einzelne Körperberührungen reichten aus,
jeder Moment war erfüllt von
… Neugier,
… Leidenschaft,
… Erlösung
… .

Wo sind all diese Gefühle hin,
wo haben sie sich versteckt?

Erklärungen gibt es keine,
Erreicht habe ich auch nichts,
die Unendlichkeit scheint es nicht zu geben,
sonst wäre es nicht vorbei.

Was bleibt, ist die Ewigkeit, die Erinnerung und die Gewissheit:
Du fehlst mir.

Sturm

Mittwoch, 01. November 2006

Es ist Nacht,
der Himmel schimmert in einem dunklen blau,
das Meer zeigt sich von seiner rauen Seite.

Ein Turm,
mitten im Meer,
gar nicht weit entfernt von dem Punkt, an dem ich jetzt stehe.

Ich beobachte,
betrachte das Geschehen,
fühle den Sturm, der getränkt mit Wasser mir ins Gesicht peitscht.

Eine Welle,
sie steigt am Turm empor,
umschließt ihn als wäre er von einer Wolke umgeben.

Im nächsten Moment,
alles vorbei,
der Wind lässt nach.

Ich stehe da und warte,
warte darauf, dass dieser Moment wiederkehrt,
es scheint hoffnungslos, einmalig, unvergesslich.

Abend

Mittwoch, 01. November 2006

Ein Tag geht zu Ende,
ich schaue zum Himmel hinauf
und kann meinen Blick nicht abwenden.

Hell erstahlt der Horizont,
als wäre es immer noch Tag.

Schaue ich nach oben,
so hat die Dämerung bereits angefangen.

Der Mond, noch nicht mal halb zu sehen,
hat auch schon seinen Platz eingenommen.

Dieser Tag hat das passende Ende,
denn es war ein schöner Tag!

Einsam

Mittwoch, 01. November 2006

Wieder geht ein Tag zu Ende,
der Abend, an dem man zur Ruhe kommen wollte,
einfach Entspannen, sich fallen lassen und an nichts denken,
er ist doch so fern!

Ich finde nicht die Ruhe, die man sich sonst so oft wünscht.
Es ist irgendwie zu still!

Kein Laut, der einem von dem Gedanken ablenkt, der immer stärker in einem hochkommt.
Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass es ja genau diese Momente sind, die sich jeder einmal herbeisehnt.

Nur eine Frage bleibt offen:
Warum ist dieses Gefühl mal gut und mal schlecht?

Ruhe

Mittwoch, 01. November 2006

Es wird Nacht,
wieder geht ein Tag zu Ende.
Die Sehnsucht nach diesem Moment war schon am Mittag in deinem Gesicht zu lesen!

Jetzt, wo es dunkel wird,
wenn Du langsam zur Ruhe kommst,
da hast Du Zeit, wieder zu Dir selbst zu finden.

Momente, in denen Du Kraft für den nächsten Tag sammeln kannst.

Das Sprichwort “Carpe diem” konntest du heute nicht leben,
aber was soll´s!
Auch diese Tage gehen vorbei.

Das, was jetzt nur zählt, ist der Augenblick.
Laß dich fallen und ergebe dich der Stille!
Du wirst es nicht bereuen!

Der Sturm

Mittwoch, 01. November 2006

Plötzlich wird es dunkel,
ein starker Wind.

Ich höre den Regen niedergehen.
Eben hat doch noch die Sonne geschiehnen.

Ich schaue zum Himmel hinauf
um ein Ende zu erkennen.
Doch ich werde nur naß.
Ich tröste mich mit dem Gedanken,
dass jeder Sturm einmal zu Ende geht,
dass es wieder ruhiger wird.
Doch habe ich auch die Erkenntnis,
dass die Ruhe nur ein Vorbote des Sturmes ist.

Der Herbst

Montag, 20. Dezember 2004

Ein wunderbarer Tag hat begonnen,
keine Wolke ist am Himmel zu sehen,
die Sonne zeigt sich noch einmal von ihrer schönsten Seite.

Das Laub, welches schon von den Bäumen gefallen ist
hat den Boden mit einem Teppich belegt.

Ich liege auf dem Waldboden und schaue hinauf zum Himmel.
Die Blätter, welche noch immer an den Ästen hängen,
erstrahlen als wären sie mit Gold überzogen.

Die Ruhe, die ich hier finde ist entspannend.
Der Frieden – eine Freude.

Selbst die Einsamkeit ist hier ein angenehmes Gefühl.

Hier könnt ich ewig liegen.

Angst

Mittwoch, 24. März 2004

Es ist gut, wenn Angst ein greifbares Gefühl ist.
Du fürchtest Dich vor Höhe, Enge, Mäusen, Spinnen usw.
Das Gute daran ist, dass Du diese Art Angst umgehen kannst.
Es fällt einem leicht, diesen Situationen einfach nur aus dem Weg zu gehen.

Was ist aber, wenn es Gefühle sind, vor denen du dich fürchtest?
Du hast nicht die Möglichkeit, ihr aus dem Weg zu gehen.
Du musst dich damit auseinandersetzen.
Du kannst sie auch nicht abstellen, denn da ist irgendwas,
was dich beunruhigt.

Aber ist es wirklich so schwer?
Was ist es, was Du willst?

Das Gefühl ist eindeutig; es sagt Dir, was es will!
Gefühle sind dafür da, dass man sie lebt!
Wenn es dich einholt, dann ist dies ein Zeichen dafür,
dass man genau das tun sollte, was einem das Gefühl sagt.

Das was wirklich schwer fällt,
sind die Entscheidungen, die damit zusammenhängen,
die Konsequenzen, die sich daraus entwickeln.
Eigentlich ist es keine Angst, sondern der fehlende Mut,
die Ungewissheit, …
… die Frage, \\”Was wäre wenn?\\”

Du wirst unsicher, weißt nicht, wie Du dich verhalten sollst!

Aber warum solltest Du Angst vor deinen eigenen Gefühlen haben?
Ist es nicht das natürlichste auf der Welt, Gefühle zu haben
und diese zu leben?

OK! Lass es! Tu das, was Dir die Angst sagt!
Aber auch das hat Konsequenzen!
Gefühle werden unterdrückt und Du lernst damit zu leben!
Es ist der Alltag, der dich wieder einholt.
Das Gefühl wird in den Hintergrund gedrängt!
Aber irgendwas wird dir immer fehlen!

Ist es das, was du willst?