Archiv für die Kategorie ‘arme Seelen’

Geschundene Kinderseele – Part III

Montag, 24. Januar 2005

Dunkle Wälder, schwarze Schatten,
grelles Mondlicht überall,
durchziehen dicke Nebelschwaden,
im finst´ren Düstertal.

Schattenspiel, fernab der Wege,
nur Schemenhaft im Dunst zu seh´n,
kein Schrei, kein Wimmern, keine Klage,
lässt ahnen, was hier wird gescheh´n.

Menschenseele, sei verdammt,
für das, wozu du fähig bist,
bleibst so oftmals unerkannt,
was meine Seele oftmals frißt…

Ich seh´dich, atemringend,
seh´ dich, ausgenutzt,
seh´ dich lachen, seh´dich singend,
zuvor, bevor Du wurd´st benutzt.

Ich seh´ die Gier, seh´ das Verlangen,
seh´ den Trieb, den Akt des Grauens,
sehe Tränen, Angst und Bangen
in großen Kinderaugen.

Umnebelt von Vergangenheit,
durchleben sie die Welt,
möge wieder Heiterkeit
verdrängen, was Euch quält…

Einsam….

Samstag, 27. November 2004

Ganz alleine bin ich nun,
hier auf dieser Seite,
kann heut irgendwie nicht ruhn,
der Tag rückt mir zu Leibe.

Vieles musst´ ich heut ertragen,
vieles geht mir durch den Kopf,
versuch es nicht zu hinterfragen,
es hängt an mir, ist wie ein Kropf.

Doch so will ich hier nicht klagen,
will die Sorgen hier nicht schüren,
wollte es nur einfach sagen,
was mein Herz grad tut berühr´n:

Hin und wieder gibt es Bilder,
die lange in Gedanken weilen
die man nicht so schnell vergißt,
schließlich sind es doch noch Kinder…

Geschundene Kinderseele Part II

Freitag, 04. Juni 2004

Bist dem Tod nicht ausgewichen,
er kam von Hinten angeschlichen,
Hinterlist und Grausamkeit,
legte er für dich bereit.

Keine Chance, dem zu entgehen,
was das Schicksal vorgesehen,
doch ob´s vorgesehen war,
wer vermag dies zu beja´n.

Die letzten Stunden deines Lebens,
in der Du wartestest vergebens,
auf Rettung und nach Hilfe schreiend,
konntest selbst dich nicht befreien.

Warst als Kind hier unterlegen,
musstest deinen Körper geben,
musstest Leiden und ertragen
Schmerzen und auch große Qualen.

Der Schrecken steht Dir im Gesicht,
Traurigkeit und Angst es spricht,
es zeigt auch Hoffnungslosigkeit,
zum Ende deiner Lebenszeit.

Ich vermag nicht zu verstehen,
wie weit Menschen können gehen,
mich befällt die Traurigkeit,
zu was der Mensch ist auch bereit.

Kinderseele

Samstag, 03. April 2004

Geschundene Kinderseele,
Menschen, die sie quälte,
mißbraucht und ungeliebt,
nur für den eignen Trieb,
einsam, hilflos, ausgenutzt,
würdelos und nur benutzt,
lebst dein Leben von nunan,
eingeschlossen in dem Bann,
kein Vertrauen, kein Verlangen
nach Liebe, stets im Hass gefangen.

Niemand hörte deine Schreie,
niemand dir zur Hilfe eilte,
die Hoffnung, dies sei nicht passiert,
für dich nun nicht mehr existiert,
abgegrenzt und ausgeschlossen,
fühlst du dich nun sehr benommen,
niemand, der dich hat bewahrt,
für dich hat diese Welt versagt.