Geschundene Kinderseele – Part III
Montag, 24. Januar 2005Dunkle Wälder, schwarze Schatten,
grelles Mondlicht überall,
durchziehen dicke Nebelschwaden,
im finst´ren Düstertal.
Schattenspiel, fernab der Wege,
nur Schemenhaft im Dunst zu seh´n,
kein Schrei, kein Wimmern, keine Klage,
lässt ahnen, was hier wird gescheh´n.
Menschenseele, sei verdammt,
für das, wozu du fähig bist,
bleibst so oftmals unerkannt,
was meine Seele oftmals frißt…
Ich seh´dich, atemringend,
seh´ dich, ausgenutzt,
seh´ dich lachen, seh´dich singend,
zuvor, bevor Du wurd´st benutzt.
Ich seh´ die Gier, seh´ das Verlangen,
seh´ den Trieb, den Akt des Grauens,
sehe Tränen, Angst und Bangen
in großen Kinderaugen.
Umnebelt von Vergangenheit,
durchleben sie die Welt,
möge wieder Heiterkeit
verdrängen, was Euch quält…










