Niemals in meinem ganzen Leben,
wurd´ mir so viel Geborgenheit gegeben,
alles, was ich je empfunden,
hab´ich bei Euch nun wiedergefunden.
Ich kam auf diese Seite hier,
rechts neben mir, da stand ein Bier,
ich suchte über Suchmaschienen,
was Internet mir hat zu bieten.
Nun, ich gab “Gedichte” ein,
es konnte schließlich ja auch sein,
dass schon andere im Netz,
´ne Homepage hatten, schön und nett.
Nun, ein Ergebnis, das ich sah,
was eigentlich auch logisch war,
das war hier die Gedichteseite,
und auf ihr ich dann verweilte.
Hatte ich zunächst im Sinn,
Besucher locken zu mir hin,
dies entschwand nach kurzer Zeit,
und fühlte mich zu mehr bereit.
Ich stöberte in den Gedichten,
in den vielen schön´n Geschichten,
und dachte mir, hier ist´s doch schön,
wusste nicht, was mir würd´ blühn…
Schnell hat mich die Sucht ereilt,
hab immer länger hier verweilt,
Ich sah, ganz plötzlich, was der Sinn,
dass´s Schicksal führte mich hier hin.
War damals erst auf meinem Weg,
ging noch auf´nem schmalen Steg,
und mit jedem Male hier,
kam´s End´ des Steges näher mir.
Ich fand hier Menschen, die wie ich
empfinden, und bereichern mich,
ich fand Vertrauen und vergaß,
fühlte auf Euch ist Verlaß.
Nun, so bin ich täglich nun,
vor und nach dem Afternoon,
hier auf dieser schönen Seite,
Stundenlang ich auf ihr bleibe.
Kann mich gar nicht von Euch trennen,
tu immer schnell nach Hause rennen,
um zu lesen das Gedicht,
was Du grad veröffentlichst.
Schließlich komme ich zum Schluß,
diese Seite ist ein Muß,
und wenn ich´s recht mir überdenke,
dank ich dem Schicksal für die Wende.
Alle hier, die ihr hier seid,
vielleicht sind wir nicht recht gescheit,
doch kümmern tut mich dies nicht viel,
denn eines haben wir, Gefühl.
Mein Dank, der geht nun hier an dich,
wo Du liest hier mein Gedicht,
Du bist für mich was besonderes,
was herrlichherzergreifendes,
das ich nicht mehr missen will,
und jetzt, jetzt bin wieder still.