Einst war die Zeit für mich gekommen,
an der Du in mein Leben trat´st,
hab´ dich zuerst nicht wahrgenommen,
obwohl Du in der Nähe warst.
Hast dich bemüht, dass ich beachte,
hast dich stets um mich bemüht,
hofftest, das ich dich betrachte,
zeigtest mir dein lieb Gemüt.
Langsam hab ich registriert,
deine Art und auch dein Wesen,
hab´ mich dann in dich verliebt,
in deine Art zu leben.
Ich gab dir Geborgenheit,
schenktest mir das Leben,
war mehr zu geben nun bereit,
wollt´ dir alles geben.
Die Leidenschaft war voll entfacht,
im Geben wie im Nehmen,
hast mich zu Dingen auch gebracht,
die ich würd´ nie erwähnen.
Du suchtest einen Halt im Leben,
nach Liebe und Verlässlichkeit,
ja, das konnte ich dir geben,
dieses und Geborgenheit.
Doch irgendwann sah ich dich weinen,
ich fragte nach dem Grund dafür,
sprachst schauend in die Augen meine:
“Du siehst nicht mehr den Mensch in mir.”
Nun, von da an ging´s bergab,
ich versuchte dir zu zeigen,
war stets ein Freund dir, in der Tat,
was ich bekam das war´n nur Lügen.
Doch damals hab ich dir vertraut,
und nahm es als die Wahrheit,
denn meine Liebe darauf baut,
nun, heute hab´ ich Klarheit.
Der Freund, von dem Du damals sprachst,
wie konnt´ ich nur so blöd sein,
war alles and´re als nur das,
doch vertraute ich den Worten dein.
Du machtest mir das Leben schwer,
hast dich mehr zurückgezogen,
und ich versuchte immer mehr,
dich zurückzuholen.
Meine Liebe war so stark,
ich wollt´ dich nicht verlieren,
nach langer Zeit hab´ ich´s gewagt,
schließlich auszuziehen.
Schon bald kam die Ernüchterung,
hab´s schließlich auch bemerkt,
warum es kam zu dieser Trennung,
da war ein anderer am Werk.
Ich hatte alles aufgegeben,
für dich, nur um der Liebe willen,
nun hatte ich nicht mehr das Leben,
die Augen mir sich öffneten.
Die Trennung lag am “guten Freund”,
vieles wurde mir bewusst,
alles was ich mir erträumt,
ging über nun in Frust.
Du hast mich lange Zeit belogen,
aus Liebe hab´ ich dir vertraut,
hast mich benutzt und mich betrogen,
mein Leben mir damit versaut.
Hast mir genommen, meinen Grundstein
für das Leben hier auf Erden,
ich habe lange Zeit geweint,
konnt´ Schmerzen nicht verbergen.
Schließlich wurde mir auch klar,
was ich hatt´ aufgegeben,
ein Leben schön und wunderbar,
wollt´ wieder dahin streben.
Freunde, ja, das glaubet mir,
sind das Beste auf der Welt,
drum suchte ich ganz schnell nach dir,
sonst wär´s schlecht um mich bestellt.
Heute hab ich mich erholt,
von der Trauer, von dem Schmerz,
hab´ mir mein Leben wieder geholt,
auch Freude füllt mein Herz.
Du bist mir egal geworden,
auch, was Du mir angetan,
wenn ich erwache an dem Morgen,
denk´ ich nicht mehr einmal daran.
Dies Gedicht, dies ist mein Abschied,
von schweren Zeiten, die ich erlebt,
von nun an singe ich das Lied,
von Freude, Glück, was in mir bebt.
P.S.: (für alle der Gedichteseite)
Auch ihr habt dazu beigetragen,
dass ich wieder der sein kann,
dass ich´s Leben kann ertragen,
und Freude ebnet meine Bahn.
Meine Art, wie ich das Leben
leb´ mit Freude und mit Glück,
ihr habt es mir zurückgegeben.
so geb´ ich auch davon zurück.
Vieles wurde mir bewusst,
beim kommentier´n und dichten,
ich kann, falls ihr es nicht gewusst,
auf Euch nicht mehr verzichten.