Idylle 7

Ein Blumenmeer aus vielen Farben,
bunt und herrlich zu mir spricht,
eingedeckt in Nebenschwaden,
bei morgendlichem Sonnenlicht.

Erwachend aus so schönen Träumen,
vernebelt noch Gedanken,
Vögel singen in den Bäumen,
nehmen mich gefangen.

Idylle 6

Stille See, es ruht die Kraft,
Abenddämmerung erbricht,
ein warmer Wind weht über´n Strand,
zu mir hin, in mein Gesicht.

Windesrauschen in mei´m Ohr,
erzählt von fernen Orten,
lehn´ mich langsam zu ihm vor,
werd´ lauschen seinen Worten.

Idylle 5

Im feuchten Laube liegend,
Baumeswipfel schwingen sanft,
Lichterspiele fluten,
des Waldes feuchten Glanz.

Klare Lichterstreifen,
durchdringen das Geflecht
erhellen feuchte Lüfte,
wenn Wind weht durch Geäst.

Idylle 4

Weite Steppe, grünes Land,
bedeckt mit bunten Blüten,
mit der Pfeife in der Hand,
ein Schäfer sitzt beim Hüten.

Von Ferne schaue ich ihm zu,
liegend unter Linden,
schenken Schatten mir zur Ruh´ ,
kann schöneres nicht finden.

Idylle 3

Ein kalter Wintertag,
Reif glänzt in den Zweigen,
wolkenlos, der Himmel klar,
kein Laut durchbricht das Schweigen.

Ein leuchtend Spiel der Sinne,
gefüllt mit allen Farben,
das Schauspiel nun beginne,
gespielt von Sonnenstrahlen.

Idylle 2

Still und tief ruht nun der See,
am Ufer ich spazieren geh,
Vögel singen in den Wäldern,
ein leichter Wind weht über Felder.

Der Mond so klar am Himmel steht,
der Wind nun durch die Wälder weht,
ein sanftes Licht scheint auf den See,
ein Licht, so wunderbar und schön.

Idylle

Große Wälder, weite Seen,
verführend und schön anzuseh´n,
Landidylle, schweigend, still,
ist das, was ich im Herzen will.

Sonnenaufgang über hohen
Bäumen, deren Spitzen grün,
werden mir mein Herz belohnen,
machen mir das Leben schön.