Abschied von „Hasi“….

Warst mir zu deinen Lebenszeiten
Stets präsent, ein guter Freund,
Und hast in Lebenswidrigkeiten
Mein Herz erfüllt mit Freud‘.

Hast mein Leben mit gelenkt,
Warst immer für mich da,
Und mir immer Trost geschenkt,
Wenn ich traurig war.

Niemals werde ich vergessen,
Was du mir gegeben hast,
Auch wenn du mich hast nun verlassen,
Macht die Erinnerung nicht Rast.

Wirst stets in meinem Herzen sein,
Werd immer an dich denken,
Ich fühl mich so auch nie allein,
und lass mich von dir lenken.

Frohe Weihnacht…

Alle Jahre wieder
in der Winterszeit,
gehen die Gemüter
zur Besinnlichkeit.

Eine Zeit der Freude,
voller Glück und Liebe,
für Familie, Freunde,
und die, die uns geblieben.

Möge diese Weihnachtszeit
ans Gute uns erinnern,
und in alle Ewigkeit
das Böse stets verringern.

Möge Freude in uns kehren,
Gewissheit geben, wer wir sind,
möge Frieden lange währen,
auf das wir niemals werden blind.

Blind für jene, die uns brauchen,
Blind für das, was wichtig ist,
laßt uns niemals untertauchen,
in das Meer des Egoists.

Ein verkappter Goehte

Der Nachtgesang und stille Lieder,
säuselt still und klaglos hin,
ruft nach Wehmut immer wieder,
fragt nach dem, was ich nun bin.

Symphonie des Nachtgebärens,
haltlos jammernder Gesang,
Ach, hör auf, stets immerkehrend,
liebeseifernd häßlich Bann.

Papa

Manchmal kommst Du mir doch so plötzlich in den Sinn.
Dann erschrecke ich mich.
Nein, nicht wegen Dir,
vielmehr deswegen, weil ich erkenne,
wie normal das Leben doch auch ohne Dich geworden ist.
Sieben Jahre sind vergangen, seit dem Du von uns gingst.
Es hat sich viel verändert.
Das bringt die Zeit so mit sich.
Mich würde es schon mal interessieren,
was Du von diesen Veränderrungen hältst.
Vielleicht gerade deswegen, weil ich es nie erfahren werde, ist der Wunsch danach umso größer.

Mein Sohn

Als es Dich noch nicht gab,
stellte ich mir vor, wie Du sein würdest.
Jetzt, wo es dich gibt,
kann ich mir kaum vorstellen, wenn Du nicht wärst.
Ich hielt Dich auf meinem Arm,
kaum eine Stunde alt.
Ich konnte miterleben,
wie die Welt dich empfing.
Ein Leben.
Mein Leben?
Dein Leben!
Leb´ es.

Rauchen

Wie schädlich ist des Tabaks Rauch,
Krebs erregen tut er auch,
verpasst so gern ein Raucherbein,
so ist das andre dann allein.

Nach unersättlichem Genuss,
ist´s für manchen ein Verdruss,
zu hängen an der Luftmaschine,
die belebt die Lungenflügel.

So frag´ich mich, was tu ich hier,
ständig Rauch zu inhaliern,
ist mir mein Leben gar nichts wert,
mein Körper dieses Gift begehrt?

Muss denn erst was schlimmes kommen,
dass ich nicht mehr so benommen,
ignoriere die Gefahr,
die nicht fern, die nur zu nah!